In dem Video wird eine wissenschaftliche Arbeit von Sonja Pelzmann vorgestellt, die untersucht, wie Menschen mit Dupuytren ihren Alltag, Beruf, Hobbys und soziale Beziehungen erleben.

  1. Studienlage:
    • Analyse von über 2000 Veröffentlichungen, Auswahl von 8 Studien mit knapp 300 ausführlichen Patientenberichten.
    • Über 3000 Einzelaussagen ausgewertet, daraus 61 wiederkehrende Probleme identifiziert.
  2. Alltags- und Funktionsprobleme:
    • Selbstpflege: Hände und Gesicht waschen, Duschen, Anziehen – viele Handlungen werden mühsam.
    • Gegenstände greifen: Messer, Tassen, kleine Objekte – unsicherer Griff, höheres Risiko, Dinge fallen zu lassen.
    • Arbeit und Haushalt: Büroarbeit (Tippen, Maus), körperliche Arbeit, Kochen, Putzen, Heimwerken – alles erfordert Anpassung und mehr Zeit.
  3. Hobbys und Freizeit:
    • Musikinstrumente, Sportarten (Liegestütze, Yoga, Radfahren), Basteln oder Handarbeiten sind oft eingeschränkt oder nicht mehr möglich.
    • Verlust von Aktivitäten wirkt sich negativ auf Lebensqualität und Freude aus.
  4. Emotionale Auswirkungen:
    • Scham über die Hand, Gefühl einer „halben Hand“, Sorgen um Aussehen.
    • Angst vor der Zukunft: Beruf, Hobbys, Leistungsfähigkeit.
    • Geringeres Selbstvertrauen, bedrückte Stimmung, Gefühl von Unverständnis durch andere.
  5. Soziale und zwischenmenschliche Aspekte:
    • Hände schütteln, Umarmungen, Berührungen – unangenehm oder peinlich.
    • Betroffene nutzen oft die andere Hand stärker, was zu Überlastung führen kann.
  6. Schlussfolgerungen der Studie:
    • Auswirkungen werden unterschätzt – nicht nur der Grad der Beugekontraktur ist relevant, sondern viele konkrete Alltagssituationen und emotionale Reaktionen.
    • Sicht der Betroffenen muss in Behandlungsentscheidungen einfließen – Ärzte sollten Alltag, Beruf, Hobbys und psychische Belastung erfragen.
  7. Praxis-Tipp für Betroffene:
    • Beschwerden im Alltag, emotionale Belastungen und Schmerzen sind legitime Gründe für eine Behandlung.
    • Betroffene sind nicht allein – viele erleben ähnliche Einschränkungen und Gefühle.
In diesem Video geht es um eine Perspektive, die in vielen Studien zu Morbus Dupuytren zu kurz kommt: die Sicht der Betroffenen selbst. Ich stelle die Arbeit von Sonja Pelzmann vor, in der systematisch erhoben wurde, wie Menschen mit Dupuytren ihren Alltag, ihre Handfunktion und ihre Lebensqualität erleben.  

Sie erfahren, welche Einschränkungen Patientinnen und Patienten am häufigsten nennen – zum Beispiel Probleme beim Greifen, bei Haus- und Gartenarbeit, bei Hobbys oder bei feinmotorischen Tätigkeiten. Außerdem gehe ich darauf ein, wie stark Schmerzen, Spannungsgefühl und die sichtbare Verformung der Hand als belastend empfunden werden und welchen Einfluss das auf Beruf, soziale Kontakte und Psyche haben kann.  

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie gut sich Betroffene informiert fühlen, welche Erfahrungen sie mit Ärztinnen und Ärzten schildern und was sie sich von der Behandlung wünschen. Dabei wird deutlich, dass es vielen nicht nur um „Gradzahl“ und Streckfähigkeit geht, sondern um ganz konkrete Alltagsziele – vom Händeschütteln bis zum Musizieren.  

Ich zeige, welche Muster sich in den Antworten der Patientinnen und Patienten abzeichnen und wie wir diese Erkenntnisse in der Sprechstunde nutzen können: zum Beispiel, um bessere Fragen zu stellen, Therapieziele gemeinsam zu definieren und Entscheidungen stärker an den individuellen Prioritäten auszurichten.  

Wenn Sie selbst von Dupuytren betroffen sind oder Menschen mit dieser Erkrankung behandeln, kann dieses Video helfen, die „Patient Journey“ besser zu verstehen. Für weitere verständliche Informationen zu Dupuytren, Knuckle Pads und Behandlungsmöglichkeiten abonnieren Sie gern „Gut leben mit Dupuytren“.



Diese Studie wurde von der Autorin für den International Dupuytren Award 2026 eingereicht.
Mehr Informationen zum International Dupuytren Award finden Sie auf der Seite der International Dupuytren Society: 
https://www.dupuytren-online.info/dupuytren-award/

In diesem Video geht es um eine Perspektive, die in vielen Studien zu Morbus Dupuytren zu kurz kommt: die Sicht der Betroffenen selbst. Ich stelle die Arbeit von Sonja Pelzmann vor, in der systematisch erhoben wurde, wie Menschen mit Dupuytren ihren Alltag, ihre Handfunktion und ihre Lebensqualität erleben.

Sie erfahren, welche Einschränkungen Patientinnen und Patienten am häufigsten nennen – zum Beispiel Probleme beim Greifen, bei Haus- und Gartenarbeit, bei Hobbys oder bei feinmotorischen Tätigkeiten. Außerdem gehe ich darauf ein, wie stark Schmerzen, Spannungsgefühl und die sichtbare Verformung der Hand als belastend empfunden werden und welchen Einfluss das auf Beruf, soziale Kontakte und Psyche haben kann.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie gut sich Betroffene informiert fühlen, welche Erfahrungen sie mit Ärztinnen und Ärzten schildern und was sie sich von der Behandlung wünschen. Dabei wird deutlich, dass es vielen nicht nur um „Gradzahl“ und Streckfähigkeit geht, sondern um ganz konkrete Alltagsziele – vom Händeschütteln bis zum Musizieren.

Ich zeige, welche Muster sich in den Antworten der Patientinnen und Patienten abzeichnen und wie wir diese Erkenntnisse in der Sprechstunde nutzen können: zum Beispiel, um bessere Fragen zu stellen, Therapieziele gemeinsam zu definieren und Entscheidungen stärker an den individuellen Prioritäten auszurichten.

Wenn Sie selbst von Dupuytren betroffen sind oder Menschen mit dieser Erkrankung behandeln, kann dieses Video helfen, die „Patient Journey“ besser zu verstehen. Für weitere verständliche Informationen zu Dupuytren, Knuckle Pads und Behandlungsmöglichkeiten abonnieren Sie gern „Gut leben mit Dupuytren“.



Diese Studie wurde von der Autorin für den International Dupuytren Award 2026 eingereicht.
Mehr Informationen zum International Dupuytren Award finden Sie auf der Seite der International Dupuytren Society:
https://www.dupuytren-online.info/dupuytren-award/

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YouTube Video pqNPllCu9Zw

Dupuytren im Alltag – Die Erfahrungen der Betroffenen @duplife

Gut leben mit Dupuytren 15. März 2026 15:01