In dem Video erkläre ich, dass bei handchirurgischen Behandlungen nicht nur eine gute Operation wichtig ist, sondern vor allem auch eine qualifizierte Nachbehandlung. Deshalb arbeiten Handchirurgen häufig eng mit speziell ausgebildeten Handtherapeutinnen und Handtherapeuten zusammen.
Zu Gast ist Handtherapeutin Frau Bernhöft, die erläutert, dass Handtherapeuten eine zusätzliche Spezialisierung besitzen und Patienten nach Verletzungen oder Operationen an der Hand gezielt behandeln.
Ein zentrales Thema ist die Bewegung der Hand nach einer Operation, zum Beispiel bei Dupuytren. Anders als viele Patienten denken, ist frühe Bewegung meist sinnvoll und fördert sowohl die Heilung als auch die spätere Funktion. Zu viel Schonung kann dagegen zu Bewegungseinschränkungen führen.
Schienen können in bestimmten Situationen – etwa nachts – hilfreich sein, sollten aber nicht zu einer dauerhaften Ruhigstellung führen.
Auch nachdem die Wunde verheilt ist, bleibt die therapeutische Begleitung wichtig, um Belastung und Beweglichkeit schrittweise zu steigern. Dabei empfiehlt Frau Bernhöft speziell weitergebildete Therapeuten, etwa aus der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie oder der Deutschen Akademie für Handrehabilitation.
Zum Schluss betont sie, dass der Erfolg der Behandlung von der engen Zusammenarbeit zwischen Chirurgen, Therapeuten und Patienten abhängt.
👐 Handtherapie beim ☝️ Morbus Dupuytren #gutlebenmitdupuytren
Gut leben mit Dupuytren 12. Juli 2020 20:02