Effektive Schienenbehandlung über 10 Jahre
Im Video wird ein Interview mit Herrn Eckert vorgestellt, der seit vielen Jahren an Morbus Dupuytren erkrankt ist und von seiner Behandlung mit Nadelfasziotomie und anschließender Nachtschienen-Therapie berichtet.
Herr Eckert beschreibt, dass sich über 20–25 Jahre eine zunehmende Beugestellung von Ring- und Kleinfinger beider Hände entwickelte, er aus Angst vor einer offenen Operation lange zögerte und im Alltag zunehmend eingeschränkt war (Handschuh anziehen, Händedruck). Nach Vorstellung in der Sprechstunde wurden beide Hände im Abstand von wenigen Wochen minimalinvasiv mit einer perkutanen Nadelfasziotomie behandelt, was rasch zu guter Funktion führte; nach wenigen Tagen konnte er wieder Gartenarbeit erledigen und Tennis spielen. Er erhielt den Rat, konsequent Nachtschienen („Handschuhe“) für mindestens vier bis sechs Monate, besser langfristig, zu tragen und setzt dies seit zehn Jahren an beiden Händen nahezu täglich um.
Herr Eckert führt das Ausbleiben von neuen Verkrümmungen und die vollständige Funktionsfähigkeit seiner Finger darauf zurück, dass die Schienen die besonders gefährdeten Finger nachts gerade halten. Die Schienen seien bequem, leicht anzulegen und würden ihn nur minimal beeinträchtigen; morgens macht er einige Fingerübungen und empfindet keine nennenswerte Steifigkeit. Im Gespräch betont er, wie wichtig es ist, bei Dupuytren nicht zu lange zu warten, sondern frühzeitig ärztlichen Rat einzuholen, da ein zu spätes Vorgehen die vollständige Streckbarkeit der Finger gefährden kann. Am Ende verweise ich darauf, dass das Schienenkonzept und weitere Schienenmodelle in anderen Videos ausführlicher erklärt werden.
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