Das Video erklärt die perkutane Nadelfasziotomie (PNF) als minimalinvasive Behandlung der Dupuytrenkrankheit. Dabei wird ein verdickter, kontrahierender Bindegewebsstrang in der Hand mit einer feinen Nadel unter lokaler Betäubung gezielt durchtrennt, um die Beweglichkeit der Finger wiederherzustellen.

Im Vergleich zur klassischen Operation zeigt der Sprecher aktuelle Studien, darunter große Daten aus England mit über 11.000 behandelten Patienten. Diese belegen:

Die Methode verfolgt nicht die Entfernung des erkrankten Gewebes, sondern nur die Unterbrechung des kontrahierenden Strangs, wodurch sich die Fingerfunktion oft sofort verbessert. In vielen Fällen kann der Finger direkt nach der Behandlung wieder gestreckt werden, und die Einstichstellen heilen meist schnell und unauffällig ab.

Die Technik wird anhand anatomischer Zeichnungen und eines konkreten Patientenfalls erläutert. Dabei zeigt sich, dass die PNF besonders bei gut tastbaren, weniger komplex verwachsenen Strängen geeignet ist. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, ist in der Regel gut verträglich und führt häufig zu einer schnellen Wiederherstellung der Handfunktion.

Abschließend betont das Video, dass die PNF eine etablierte und zunehmend anerkannte Alternative zur Operation ist, insbesondere in frühen bis mittleren Stadien der Erkrankung, und dass sie vielen Patienten eine wirksame, schonende Behandlung ermöglicht.

PNF Nadelfasziotomie bei ☝️ Morbus Dupuytren - einfach erklärt. #gutlebenmitdupuytren
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