In diesem Video geht es darum, wie man Forschungsergebnisse zu Morbus Dupuytren richtig interpretiert. An Beispielen wie einer scheinbaren Verbindung zwischen Störchen und Geburten zeigt Prof. Reichert, dass statistische Zusammenhänge nicht automatisch eine Ursache beweisen. Übertragen auf Morbus Dupuytren bedeutet das: Auch wenn bestimmte Erkrankungen häufiger gemeinsam auftreten, lässt sich daraus nicht ohne Weiteres ein ursächlicher Zusammenhang ableiten.

Wie angekündigt berichte ich Ihnen weiter über Zusammenhänge zwischen M. Dupuytren und anderen Krankheiten. Natürlich wollen Sie wissen, welche Ursachen es gibt und was man daraus für Konsequenzen ableiten kann.
Die Aussagen der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeiten muss man aber zurückhaltend interpretieren, man kann einiges falsch machen. 
Am Beispiels der berühmten Publikation von Robert Matthews, der einen hoch signifikanten statistischen Zusammenhang zwischen der Storchenpopulation in 17 europäischen Ländern und der jeweiligen Geburtenrate herstellen konnte, zeige ich die Probleme der sogenannten Korrelationsanalysen auf.

Außerdem gehe ich ein weiteres mal auf die wichtige Metaanalyse von Dieuwke Broekstra u.a. ein, denn das ist aktuell das beste an wissenschaftlicher Qualität, was im Zusammenhang mit epidemiologischer Feldforschung verfügbar ist.

Im Ergebnis bleiben die Erkenntnisse aber überschaubar. Am ehesten profitieren Epileptiker, denn wir wissen, dass der Verzicht auf Barbiturate sich günstig auf ihre Dupuytrenerkrankung auswirken wird.

Es bleibt also auch an dieser Stelle beim Motto "Bleiben Sie entspannt!"

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Kennen Sie die Deutsche Dupuytren-Gesellschaft?
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Möchten Sie mich kontaktieren?
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Musik:
https://www.epidemicsound.com/track/eFCHv46Oix
https://www.epidemicsound.com/track/ijNaoG6ONV
https://www.epidemicsound.com/track/RhqbgkBhvU
https://www.epidemicsound.com/track/50cUoYHn1w


Hintergrund des freigestellten Videos: Photo by LYCS Architecture on Unsplash

Grafik im Thumbnail: 
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stork_with_new-born_child.png
https://www.flickr.com/people/95229107@N00
Claude Covo-Farchi 

This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.



LITERATUR:
Broekstra DC et al.: Dupuytren disease is highly prevalent in male field  hockey players aged over 60 years. Br J Sports Med, 52 (20), 1327-1331,  DOI: 10.1136/bjsports-2016-096236

Matthews R: Storks Deliver Babies (p=0.008) Teaching Statistics 22 (2) 2000

tylervigen.com

Wie angekündigt berichte ich Ihnen weiter über Zusammenhänge zwischen M. Dupuytren und anderen Krankheiten. Natürlich wollen Sie wissen, welche Ursachen es gibt und was man daraus für Konsequenzen ableiten kann.
Die Aussagen der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeiten muss man aber zurückhaltend interpretieren, man kann einiges falsch machen.
Am Beispiels der berühmten Publikation von Robert Matthews, der einen hoch signifikanten statistischen Zusammenhang zwischen der Storchenpopulation in 17 europäischen Ländern und der jeweiligen Geburtenrate herstellen konnte, zeige ich die Probleme der sogenannten Korrelationsanalysen auf.

Außerdem gehe ich ein weiteres mal auf die wichtige Metaanalyse von Dieuwke Broekstra u.a. ein, denn das ist aktuell das beste an wissenschaftlicher Qualität, was im Zusammenhang mit epidemiologischer Feldforschung verfügbar ist.

Im Ergebnis bleiben die Erkenntnisse aber überschaubar. Am ehesten profitieren Epileptiker, denn wir wissen, dass der Verzicht auf Barbiturate sich günstig auf ihre Dupuytrenerkrankung auswirken wird.

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LITERATUR:
Broekstra DC et al.: Dupuytren disease is highly prevalent in male field hockey players aged over 60 years. Br J Sports Med, 52 (20), 1327-1331, DOI: 10.1136/bjsports-2016-096236

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Woher kommen die Babies wirklich? Studien richtig lesen bei ☝️Morbus Dupuytren @duplife

Gut leben mit Dupuytren 13. April 2020 14:00