Wie angekündigt berichte ich Ihnen weiter über Zusammenhänge zwischen M. Dupuytren und anderen Krankheiten. Natürlich wollen Sie wissen, welche Ursachen es gibt und was man daraus für Konsequenzen ableiten kann.
Die Aussagen der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeiten muss man aber zurückhaltend interpretieren, man kann einiges falsch machen.
Am Beispiels der berühmten Publikation von Robert Matthews, der einen hoch signifikanten statistischen Zusammenhang zwischen der Storchenpopulation in 17 europäischen Ländern und der jeweiligen Geburtenrate herstellen konnte, zeige ich die Probleme der sogenannten Korrelationsanalysen auf.
Außerdem gehe ich ein weiteres mal auf die wichtige Metaanalyse von Dieuwke Broekstra u.a. ein, denn das ist aktuell das beste an wissenschaftlicher Qualität, was im Zusammenhang mit epidemiologischer Feldforschung verfügbar ist.
Im Ergebnis bleiben die Erkenntnisse aber überschaubar. Am ehesten profitieren Epileptiker, denn wir wissen, dass der Verzicht auf Barbiturate sich günstig auf ihre Dupuytrenerkrankung auswirken wird.
Es bleibt also auch an dieser Stelle beim Motto "Bleiben Sie entspannt!"
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Claude Covo-Farchi
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LITERATUR:
Broekstra DC et al.: Dupuytren disease is highly prevalent in male field hockey players aged over 60 years. Br J Sports Med, 52 (20), 1327-1331, DOI: 10.1136/bjsports-2016-096236
Matthews R: Storks Deliver Babies (p=0.008) Teaching Statistics 22 (2) 2000
tylervigen.com
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Woher kommen die Babies wirklich? Studien richtig lesen bei ☝️Morbus Dupuytren @duplife
Gut leben mit Dupuytren 13. April 2020 14:00