Im Video geht es um die Frage, ob man mit Morbus Dupuytren immer zum Arzt muss oder ob es sinnvolle Alternativen zur ärztlichen Behandlung und insbesondere zur Operation gibt. Prof. Reichert schildert, dass viele Betroffene zunächst im Internet recherchieren oder eigene Schienen und kreative Lösungen ausprobieren, diese Ansätze aber bisher kaum wissenschaftlich belegt sind und zahlreiche Versuche, eine Operation zu ersetzen, gescheitert sind.

Es wird erklärt, was evidenzbasierte Medizin bedeutet und dass es für Dupuytren bisher nur wenige hochwertige Studien gibt, auch wenn große Zentren in Großbritannien und den USA an medikamentösen Therapien forschen, die langfristig Operationen überflüssig machen könnten. Bis dahin sind Patienten mit funktionell relevanten Beschwerden weiter auf ärztliche Hilfe angewiesen, typischerweise zunächst bei der Hausärztin oder dem Hausarzt, anschließend bei spezialisierten Handchirurgen.

Das Video erläutert die Unterschiede zwischen Krankenhaus und Praxis, die Bedeutung der Vertragsarzt-Zulassung für gesetzlich Versicherte und warum bestimmte Leistungen wie Nadelfasziotomie nur in Praxen regulär mit der Kasse abgerechnet werden können. Privatversicherte haben mehr Möglichkeiten, ambulante Leistungen auch im Krankenhaus erstattet zu bekommen, sofern der Vertrag dies vorsieht.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Nadelfasziotomie derzeit nur von relativ wenigen Ärztinnen und Ärzten in Deutschland angeboten wird, obwohl viele Patienten von dieser Methode profitieren könnten. Die Enzymbehandlung mit Kollagenase war in Europa früher verfügbar, wird derzeit aber nicht mehr regulär vertrieben; neue Medikamente werden in Studien erprobt, mit der Hoffnung, in einigen Jahren wieder eine Enzymtherapie als Alternative zur Operation anbieten zu können. Am Ende ermutigt das Video die Zuschauer, sich zu informieren, Rückmeldungen zu geben und den Kanal zu abonnieren.

 
Muss man mit einem #Morbus_Dupuytren wirklich immer zum Arzt, oder gibt es auch seriöse Alternativen? Darum geht es in diesem Clip. 

Ich kenne wirklich niemanden, der begeistert ist, wenn er eine Operation machen lassen muss. Es ist viel normaler, das hinauszuzögern und zu überlegen, ob man das vielleicht ganz verhindern kann.
Manche Leute warten dann sehr lang und ertragen immer stärkere Verkrümmungen und Fehlstellungen, bis eine Operation kaum noch möglich ist. Das ist sicher nicht ideal.
Andere erfinden gleich selbst neue Methoden, oder Hilfsmittel. Das kann sehr interessant sein.
Und immer wieder kommen Gerüchte auf, dass die Finger von dieser oder jener schonenden Methode profitieren und wieder besser streckbar werden.
Leider hat sich das bislang nicht bewahrheitet, jedenfalls nicht, wenn man die Maßstäbe für kontrollierte Studien anlegt.
Die #Morbus_Dupuytren_Behandlung ist noch immer nicht kurativ möglich, obwohl seit einigen Jahren intensiv daran geforscht wird. Vielleicht ist es eines Tages möglich, die Behinderungen durch Fingerverkrümmung durch Medikamente zu verhindern. Beim Rheuma hat die Medizin das ja auch geschafft.
Aber bislang sind die Patienten eben doch weiterhin auf eine ärztliche, hauptsächlich eine handchirurgische Behandlung angewiesen. Das sind übrigens Experten, die zusätzlich zu ihrer normalen Facharztweiterbildung eine dreijährige Spezialausbildung durchlaufen haben. Nur deshalb dürfen sie sich als Handchirurgen bezeichnen. 
Also: nicht jeder Arzt, der Hände operiert, ist auch ein Handchirurg.
Handchirurgen in Ihrer Nähe finden Sie auf den Webseiten der Fachgesellschaft:
https://www.dg-h.de
Und wenn Sie sich für  #Morbus_Dupuytren_alternative_Behandlung
interessieren, schauen Sie auf die Seiten der "Deutschen Dupuytren-Gesellschaft": www.dupuytren-online.de
Dort sind für alle aktuell praktizierten Methoden Behandler aufgelistet.

Musik: https://www.epidemicsound.com
Fotos: https://unsplash.com

Muss man mit einem #Morbus_Dupuytren wirklich immer zum Arzt, oder gibt es auch seriöse Alternativen? Darum geht es in diesem Clip.

Ich kenne wirklich niemanden, der begeistert ist, wenn er eine Operation machen lassen muss. Es ist viel normaler, das hinauszuzögern und zu überlegen, ob man das vielleicht ganz verhindern kann.
Manche Leute warten dann sehr lang und ertragen immer stärkere Verkrümmungen und Fehlstellungen, bis eine Operation kaum noch möglich ist. Das ist sicher nicht ideal.
Andere erfinden gleich selbst neue Methoden, oder Hilfsmittel. Das kann sehr interessant sein.
Und immer wieder kommen Gerüchte auf, dass die Finger von dieser oder jener schonenden Methode profitieren und wieder besser streckbar werden.
Leider hat sich das bislang nicht bewahrheitet, jedenfalls nicht, wenn man die Maßstäbe für kontrollierte Studien anlegt.
Die #Morbus_Dupuytren_Behandlung ist noch immer nicht kurativ möglich, obwohl seit einigen Jahren intensiv daran geforscht wird. Vielleicht ist es eines Tages möglich, die Behinderungen durch Fingerverkrümmung durch Medikamente zu verhindern. Beim Rheuma hat die Medizin das ja auch geschafft.
Aber bislang sind die Patienten eben doch weiterhin auf eine ärztliche, hauptsächlich eine handchirurgische Behandlung angewiesen. Das sind übrigens Experten, die zusätzlich zu ihrer normalen Facharztweiterbildung eine dreijährige Spezialausbildung durchlaufen haben. Nur deshalb dürfen sie sich als Handchirurgen bezeichnen.
Also: nicht jeder Arzt, der Hände operiert, ist auch ein Handchirurg.
Handchirurgen in Ihrer Nähe finden Sie auf den Webseiten der Fachgesellschaft:
https://www.dg-h.de
Und wenn Sie sich für #Morbus_Dupuytren_alternative_Behandlung
interessieren, schauen Sie auf die Seiten der "Deutschen Dupuytren-Gesellschaft": www.dupuytren-online.de
Dort sind für alle aktuell praktizierten Methoden Behandler aufgelistet.

Musik: https://www.epidemicsound.com
Fotos: https://unsplash.com

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YouTube Video j586UvNnCEI

☝️ Morbus Dupuytren Behandlung: immer nur beim Arzt 👨‍⚕️ 🩺? #gutlebenmitdupuytren

Gut leben mit Dupuytren 29. März 2020 16:31