In diesem Video startet eine neue Format-Reihe „Fall der Woche“, in der ein konkreter Patient von der Vorbereitung im OP bis zur Nachkontrolle begleitet wird. Gezeigt wird die operative Entfernung eines schmerzhaften Dupuytren-Knotens in der Hohlhand, obwohl der Patient noch keine relevante Beugekontraktur hat.

Zunächst werden typische OP-Vorbereitungen erklärt: Desinfektion von Hand und Unterarm, Anlage einer blutleeren Manschette am Oberarm und standardisierte Team-Absprache zur Sicherheitskontrolle. Anschließend erfolgt eine periphere Anästhesie (Plexusblockade) und eine Kombination aus Nadelfasziotomie zur Lösung der Verhärtung sowie limitierter Fasziektomie zur Entfernung des Knotens.

Der Eingriff wird mit feinem, gekrümmtem Skalpell unter Schonung von Nerven und Gefäßen durchgeführt, um möglichst wenig Gewebeschaden und eine feine Narbe zu hinterlassen. Zum Schluss zeigt die Nachkontrolle, dass die Wunde ruhig ist, Sensibilität erhalten blieb und der Patient die Finger gut strecken kann; es genügt ein Schutzverband ohne Schiene, da zuvor keine Beugefehlstellung bestand.

Kernaussage

Das Video vermittelt, dass eine Operation auch bei noch geringer Bewegungseinschränkung sinnvoll sein kann, wenn ein Knoten schmerzhaft und alltagsrelevant ist. Gleichzeitig wird anschaulich, wie sorgfältige OP-Technik und schonende Instrumentenwahl helfen, Funktion und Sensibilität der Hand bestmöglich zu erhalten

☝️ Morbus Dupuytren "Fall der Woche Nr. 1" #gutlebenmitdupuytren
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